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COMPUTER BILD ist eine deutsche Computerzeitschrift aus dem Axel-Springer-Verlag. Sie erscheint seit 1996 und richtet sich vor allem an unerfahrene PC-Anwender, die das Betriebssystem Microsoft Windows einsetzen. Ihr Chefredakteur ist Harald Kuppek.
Neben der Computer BILD gibt der Verlag die Zeitschriften Computer-Bild-Spiele und Audio-Video-Foto-Bild heraus. Alle drei sind Teil der BILD-Marke.
Besonderheiten
Es werden stets alle Fachbegriffe erklärt und die Erläuterungen mit vielen Bildschirmfotos illustriert, was besonders Einsteigern jeden Mausklick verdeutlicht. Durch starke Vereinfachung der Bergriffserklärung leidet allerdings manchmal die Richtigkeit.
An Stelle gängiger Fachbezeichnungen werden oft vereinfachte, deutsche Kunstworte verwendet. So ist die Rede von
- Steuerungsprogrammen (statt Treibern)
- Internet-Zugriffsprogrammen (statt Browsern)
- Betriebsprogrammen (statt Betriebssystemen)
- "ein Programm überspielen" (statt "ein Programm herunterladen" oder Download)
- Verbesserungsprogrammen (statt Update oder Patch)
- Probierversionen (statt Demo-Versionen)
- Internet-Plauder-Programmen (statt Instant Messenger)
- Spieletastatur (statt Gamepad oder Joystick)
Weitere Fachbegriffe werden oft mit Phonen ergänzt.
Zielgruppe
Neben der starken Konzentration auf Windows-Benutzer wendet sich die Zeitschrift seit Anfang letzten Jahres auch vereinzelt anderen Betriebssystemen zu. So enthielt die beigefügte Heft-CD auch schon eine SuSE-Linux-Version.
Weblink
- [http://www.computerbild.de Computerbild.de]
Kategorie:Computerzeitschrift
ComputerzeitschriftComputerzeitschriften (siehe auch: Zeitschrift) beschäftigen sich in der Regel mit Themen zu Hard- und Software von Computern. Man findet in ihnen aber auch Artikel über verwandte technische Themen wie z. B. Digitalfotografie, Multimedia oder über digitale Daten betreffende politische Diskussionen. Daneben gibt es spezialisierte Zeitschriften insbesondere über Computerspiele, Internet und Erotik. Die ersten Computerzeitschriften sind als Beilagen zu Elektronik-Zeitschriften entstanden.
Einige auflagenstarke und bedeutende Computerzeitschriften im deutschsprachigen Raum sind:
- Allgemeine Themen:
- c't
- iX
- Internet:
- COM-Online
- Internet Magazin
- Internet World
- tecCHANNEL.de
- Nachrichten:
- Computerwoche
- Computer-Zeitung
- Informatik Spektrum (Organ der Gesellschaft für Informatik e.V.)
- Information Week
- Programmierung, Softwareentwicklung:
- Java Magazin
- Der Entwickler
- JavaSpektrum
- PHP Magazin
- PHP Solutions
- Toolbox
- PC-Spiele:
- Computerbild Spiele
- GameStar
- PC Action
- PC PowerPlay
- PC Games
- Nicht mehr aufgelegte Spiele-Zeitschriften:
- Amiga Games
- Amiga Joker
- Aktueller Software Markt (ASM)
- Club Nintendo
- Joystick
- Megablast
- PC Joker
- PC Player
- PC Power
- PC Review
- PC Spiel
- Play Time
- Power Play
- Telematch
- Video Games
- Sonstige:
- Tomorrow
Nach Computersystemen:
- Amiga:
- Amiga DOS (eingestellt)
- Amiga Fever (eingestellt)
- Amiga Fun (eingestellt)
- Amiga Future
- Amiga Games (eingestellt)
- Amiga Joker (eingestellt)
- Amiga Kickstart (eingestellt)
- Amiga Magazin
- Amiga OS (jetzt: Amiga Plus)
- Amiga Play (eingestellt)
- Amiga Plus
- Amiga Power (eingestellt)
- Amiga Special (eingestellt)
- Amiga Welt (eingestellt)
- Atari ST:
- Atari Inside (eingestellt)
- ATARImagazin (eingestellt)
- ST Magazin
- TOS (eingestellt)
- Commodore 64:
- 64er (eingestellt)
- Macintosh:
- Mac Life
- Mac Up
- MacWelt
- Unix/Linux:
- easyLinux
- freeX
- Linux Enterprise
- Linux Magazin
- LinuxUser
- Windows:
- CD-INFO
- CHIP
- Computer-Bild
- Computerchannel
- Computer Easy
- PC-Direkt
- PC Games Hardware
- PC go
- PC Magazin
- PC Praxis
- PC Professionell
- PC-Welt
Beliebte englischsprachige Computerzeitschriften sind:
- Edge (englisch)
- BYTE
- Wired Magazine
Weblinks
- für Nostalgiefans
- [http://www.kultpower.de/ ASM Fan Seite]
- [http://www.kultpower.de/ Amiga Joker Fan Seite]
- [http://www.pcplayer.de/ PC Player Forever Fan Seite]
- [http://www.kultpower.de/ Power Play Fan Seite]
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Axel Springer AG
Der von Axel Springer 1946 gegründete Verlag Axel Springer ist Deutschlands größter Zeitungsverlag und verlegt unter anderem die Bild und Die Welt.
Der Sitz des Unternehmens ist Berlin mit weiteren Zentralen in Hamburg und München.
Aktionärsstruktur
München
Die 34 Millionen Aktien (Nennwert 3,00 €) des Konzerns werden an der Frankfurter Börse unter der WKN 550135 gehandelt. Einen Höchstwert von 153,50 € erreichte die Aktie im Jahr 2000, ihm folgte ein Aktiensplit im Verhältnis 1:10. Im Jahr 2005 bewegt sich der Aktienkurs zwischen 90 und 100 Euro.
50 % (plus 10 Aktien) der Anteile werden von der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co. gehalten. An dieser sind Friede Springer zu 90 % sowie Ariane und Axel Sven Springer zu je 5 % beteiligt. Friede Springer kontrolliert somit 55,00003 % und damit die Mehrheit der stimmberechtigten Aktien.
Weiterhin hält die Hellman & Friedman LLC 19,4 % der Aktien. 9,8 % gehören der Aktiengesellschaft selbst, und 10,8 % befinden sich in Streubesitz. [http://www.finanzen.net/partner/asv/asv_chart.asp], [http://www.kek-online.de/db/index.php?c=268&mt=3&s=&f=1]
Vorsitzender des Vorstands ist Dr. Mathias Döpfner, Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Giuseppe Vita. Einzelnen Zeitungsgruppen sind eigene Verlagsgeschäftsführer zugeordnet.
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2004 betrug rund 2,40 Milliarden Euro, zusammengesetzt aus Umsätzen aus dem Vertrieb (1,17 Milliarden Euro), dem Anzeigengeschäft (0,95 Milliarden Euro) und übrigen Umsätzen (0,29 Milliarden Euro). [http://axelspringer.de/inhalte/pdf/geschber/04/08_lagebericht.pdf] Der Konzern erwirtschaftet also rund die Hälfte seiner Umsätze mit dem Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften.
Firmengeschichte
Umsatz
siehe auch: Geschichte der Axel Springer AG
Nach der Gründung im Jahr 1946 gibt Springer in seinem Hamburger Verlag zunächst die Fernsehzeitschrift Hörzu, die ursprüngliche Bild sowie Die Welt heraus. 1959 erwirbt er die Mehrheit am Berliner Ullstein-Verlag und damit an der B.Z. und der Berliner Morgenpost.
Dem Bau des Verlagshauses an der Berliner Mauer im Jahre 1966 folgt die 68er-Bewegung in Berlin, die unter anderem gegen die „Springerpresse“ demonstriert.
Heinrich Böll veröffentlicht 1974 seine Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum, in der er die Boulevardpresse scharf kritisiert.
Nach dem Tod Axel Springers 1985 übernimmt seine Witwe Friede die Konzernleitung und erweitert die Geschäftstätigkeit in den 1990er Jahren ins europäische Ausland.
Der Medienunternehmer Leo Kirch scheidet 2002 endgültig aus dem Unternehmen aus.
Beteiligungen
siehe auch: Beteiligungen der Axel Springer AG
Das Kerngeschäft der AG stellt immer noch der Verlag von Tageszeitungen und Zeitschriften dar. Hierbei sind neben der überregionalen Bild und Welt vor allem die Berliner und Hamburger Lokalzeitungen (B.Z., Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt) nennenswert.
Neben der Hörzu verlegt die AG die Fernsehzeitschriften BildWoche, FunkUhr und TVNeu. Auch in diesem Bereich wurden Redaktionen zusammengelegt, da der Verlag sich Synergieeffekte erhoffte.
Sie besitzt weiterhin eigene Druckereien und ist am Pressegroßhandel beteiligt. In den letzten Jahren wurden Beteiligungen an Online-Diensten erworben.
TV-Sender
Im Herbst 2005 kündigte die AG an, sie wolle ihren bisherigen Anteil an der ProSiebenSat.1 Media AG erheblich ausweiten und neben allen (stimmberechtigten) Stammaktien auch rund ein Viertel der Vorzugsaktien erwerben. Im November 2005 wurde dies zunächst untersagt.
Bisher ist die AG am Hamburger Lokalsender Hamburg 1 sowie an zwei Produktionsgesellschaften beteiligt.
Sonstiges
Hamburg 1
Orthographie
Die Rechtschreibreform von 1996 ist von Journalisten des Verlags meist kritisch beurteilt worden. Nachdem die Reform 1999 zunächst umgesetzt wurde, entschied man sich bereits 2004 wieder für eigene, an die „klassische Rechtschreibung“ angelehnte Schreibweisen. Diese wurden im August 2005 noch einmal erweitert und füllen derzeit rund 350 Seiten.
Ausbildung
Der Konzern betreibt seit 1986 in Hamburg und Berlin eine eigene Journalistenschule und bildet in [http://axelspringer.de/inhalte/berufsse/frame.htm mehreren kaufmännischen und technischen Berufen] aus.
Personen mit Bezug zur Axel Springer AG
- Axel Springer (Firmengründer) und Friede Springer (größte Aktionärin)
- Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke (Studenten), Günter Wallraff und Heinrich Böll (Autoren)
- Rudolf Müller (Fluchthelfer) und Reinhold Huhn (Grenzsoldat der DDR)
- Udo Röbel, „Pepe“ Boenisch (ehemalige BILD-Chefredakteure)
- Leo Kirch, Haim Saban (Medienunternehmer)
Kritik
Siehe auch: Springerpresse, Kölner Zeitungskampf
Journalismus
Dem Verlag wird oft ein politisch rechts-konservatives Agenda Setting nachgesagt, das vor allem in den Zeitungen Bild und Die Welt erkennbar sei. Wahlwerbung der Linkspartei ist in allen Zeitschriften des Spinger Konzerns verboten. Die Konzernleitung hat zugunsten rechter Parteien sämtlichen firmeneigenen Publikationen untersagt, Anzeigen der Linkspartei anzunehmen bzw. zu drucken.
Beziehung zu Politikern
Bild-Chefredakteur Kai Diekmann ist eng mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl befreundet.
Weblinks
eigene
- [http://www.axelspringer.de/ axelspringer.de] - Offizielle Webpräsenz der Axel Springer AG
- [http://www.axelspringer.de/inhalte/geschich/inhalte/as/grundsae/grundsae.htm Grundsätze der AG]
- [http://www.wams.de/data/2005/05/15/718659.html "Neubeginn mit einem altersschwachen Opel"] - Artikel von Uwe Bahnsen über die Verlagsgründung, Welt am Sonntag, 15. Mai 2005
andere
- [http://sueddeutsche.de/,tt1m2/wirtschaft/special/125/58067/index.html/wirtschaft/artikel/171/58113/article.html "Macht über Wort und Bild" (Süddeutsche Zeitung zur Übernahme von ProSiebenSat1)]
- [http://www.bildblog.de/ BILDblog.de: Ein kritischer Blick auf den Verlag und sein deutsches Zugpferd], siehe auch BILDblog
- [http://www.bildblog.de/familie.html Aufstellung aller Medienbeteiligungen des Konzerns]
Springer Verlag
Springer Verlag
Springer Verlag
Springer Verlag
Kategorie:1946
BetriebssystemEin Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.
Betriebssystem heißt auf Englisch operating system (OS). Dieser englische Ausdruck kennzeichnet den Sinn und Zweck: Die in den Anfängen der Computer stark mit schematischen und fehlerträchtigen Arbeiten beschäftigten Operatoren schrieben Programme, um sich die Arbeit zu erleichtern; diese wurden nach und nach zum operating system zusammengefasst.
Betriebssysteme bestehen in der Regel aus einem Kern (englisch: Kernel), der die Hardware des Computers verwaltet, sowie grundlegenden Systemprogrammen, die dem Start des Betriebssystems und dessen Konfiguration dienen.
Unterschieden werden Einbenutzer- und Mehrbenutzersysteme, Einzelprogramm- und Mehrprogrammsysteme, Stapelverarbeitungs- und Dialogsysteme.
Betriebssysteme finden sich in fast allen Computern: als Echtzeitbetriebssysteme auf Prozessrechnern, auf normalen PCs und als Mehrprozessorsysteme auf Servern und Großrechnern.
Betriebssystemarten
Im PC-Bereich sind derzeit die meistgenutzten Betriebssysteme die verschiedenen Varianten von Microsoft Windows, Apple Mac OS X, Linux (GNU-Lizenz), OS/2 bzw. eComstation sowie BSD-Unix. Für spezielle Anwendungen (Beispiel: industrielle Steuerung) werden auch experimentelle Betriebssysteme für Forschungs- und Lehrzwecke eingesetzt.
Neben den klassischen Varianten gibt es noch spezielle Betriebssysteme für verteilte Systeme, bei denen zwischen dem logischen System und den physikalischen System(en) unterschieden wird. Der logische Rechner besteht aus mehreren physikalischen Rechnereinheiten. Viele Großrechner, Numbercruncher und die legendären Systeme aus dem Hause Cray arbeiten nach diesem Prinzip. Eine der bekanntesten Betriebssysteme im Bereich verteilte Systeme ist Amoeba.
Siehe auch: Liste der Betriebssysteme
Die Aufgaben des Betriebssystems lassen sich mit den folgenden Stichworten zusammenfassen:
- Benutzerführung
- Laden und Unterbrechung von Programmen
- Verwaltung der Prozessorzeit
- Verwaltung des Speicherplatzes für Anwendungen
- Verwaltung der angeschlossenen Geräte
- Bereitstellung von Dienstprogrammen (im Unterschied zu Anwendungsprogrammen)
Programme, Speicher- und Geräteverwaltung
Zu den Aufgaben eines Betriebssystems gehören meist:
- Speicherverwaltung
- Zuweisung und Überwachung des Betriebsmittels Speicher (Haupt- und Hintergrundspeicher).
- Führung von Tabellen der Speicherbelegung durch Benutzerjobs bzw. Prozesse (laufende Programme).
- Bedienung von Anforderungen und Freigabe von Speicher.
- Programm-(Prozess)-Verwaltung
- Betreuung sämtlicher Prozesse (im Ablauf befindlicher Programme) im Rechnersystem.
- Erzeugung von neuen Prozessen auf Anforderung des Betriebssystems bzw. anderer existierender Prozesse,
- Entfernung von Prozessen aus dem System.
- Kommunikation und Synchronisation von Prozessen untereinander (Interprozesskommunikation)
- Geräte- und Dateiverwaltung
- Effiziente Zuweisung von Ein-/Ausgabegeräten und Vermittlungseinheiten (Datenkanäle, Steuereinheiten), Vermeidung von Konflikten
- Initiierung, Überwachung der Ausführung, Terminierung von Ein-/Ausgabevorgängen.
- Verwaltung des Dateisystems. Erzeugung eines Namensraums mit zugehörigen Speicherobjekten und gegebenenfalls weiteren Objekten.
- Abstraktion
- Verbergen der Komplexität der Maschine vor dem Anwender
- Abstraktion des Maschinenbegriffes (nach Coy):
- Reale Maschine = Zentraleinheit + Geräte (Hardware)
- Abstrakte Maschine = Reale Maschine + Betriebssystem
- Benutzermaschine = Abstrakte Maschine + Anwendungsprogramm
Als Gerät aus der Sicht eines Betriebssystems bezeichnet man aus historischen Gründen alles, was über Ein-/Ausgabekanäle angesprochen wird. Dies sind nicht nur Geräte im herkömmlichen Sinn, sondern mittlerweile auch interne Erweiterungen wie Grafikkarten, Netzwerkkarten und anderes. Die (Unter-)Programme zur Initialisierung und Ansteuerung dieser "Geräte" bezeichnet man zusammenfassend als Gerätetreiber.
Dienstprogramme und Anwendungsprogramme
Die meisten Betriebssysteme enthalten Dienstprogramme, auch Utilities oder Werkzeuge (Tools) genannt. Sie ermöglichen dem Benutzer bzw. Systemverwalter die Bearbeitung allgemeiner sowie systemnaher Aufgaben. Dazu gehören unter anderem Editoren, Kopierprogramme, Benutzerverwaltungsprogramme, Systemüberwachungsprogramme und Werkzeuge zur Datensicherung.
Anwendungsprogramme zählen in der Regel nicht zum eigentlichen Betriebssystem. Sie stammen entweder vom Hersteller des Systems oder von anderen Anbietern. Anwendungsprogramme können auch mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden (Beispiele: Viele Programme in Linux-Distributionen oder der Internet-Explorer als Teil von Microsoft Windows).
Betriebsmittelverwaltung und Abstraktion
Als Betriebsmittel oder Ressourcen bezeichnet man alle von der Hardware eines Computers zur Verfügung gestellten Komponenten, also den Prozessor (bei Mehrprozessorsystemen natürlich die Prozessoren), den physikalischen Speicher und alle Geräte wie Festplatten-, Disketten- und CD-ROM-Laufwerke, Netzwerk- und Schnittstellenadapter und andere. Die Hardware Compatibility List enthält alle Hardware-Produkte die im Zusammenhang mit einem bestimmten Betriebssystem auf ihre Funktionalität hin getestet wurden.
Einführendes Beispiel: Zeitgeberbausteine
Moderne Rechnersysteme besitzen Zeitgeberbausteine (Timer). In frühen PCs wurde z.B. der Baustein 8284 der Firma Intel eingesetzt. Dieser Baustein muss zunächst initialisiert werden. Er kann dann nach Ablauf einer Zeitspanne oder periodisch den Prozessor unterbrechen und ihn zur Abarbeitung einer eigenen Routine veranlassen. Neben der Initialisierung ist eine Unterbrechungsroutine zu erstellen, deren Aufruf in einer dafür geeigneten Sprache (meist Assembler) programmiert werden muss. Da Unterbrechungen asynchron auftreten, sind komplexe Verhältnisse hinsichtlich der Datenstrukturen zu berücksichtigen. Genaue Kenntnisse des Bausteins (Datenblatt), der Computerhardware (Unterbrechungsbehandlung) und des Prozessors sind erforderlich. Die einzelnen Komponenten, die an diesem Prozess beteiligt sind, fasst man unter dem Begriff Rechnerarchitektur zusammen.
Virtuelle Prozessoren
Ein modernes Mehrprogrammbetriebssystem verwendet einen solchen Zeitgeberbaustein um den normalerweise einzigen Prozessor periodisch (normalerweise im Millisekundenbereich) zu unterbrechen und eventuell mit einem anderen Programm fortzufahren (so genanntes präemptives Multitasking). Die Initialisierung und die Unterbrechungsroutine werden dabei vom Betriebssystem implementiert. Auch wenn nur ein einzelner Prozessor zur Verfügung steht, können mehrere Programme ausgeführt werden, jedes Programm erhält einen Teil der Prozessorzeit (Scheduling). Jedes Programm verhält sich, bis auf die verlangsamte Ausführungszeit, so als hätte es einen eigenen virtuellen Prozessor.
Virtuelle Zeitgeber
Über einen Systemruf, z. B. alarm, wird jedem Programm darüber hinaus ein eigener virtueller Zeitgeber zur Verfügung gestellt. Das Betriebssystem zählt die Unterbrechungen des Original-Zeitgebers und informiert Programme, die den alarm-Systemruf verwendeten. Die einzelnen Zeitpunkte werden über eine Warteschlange verwaltet.
Abstraktion
Die Hardware des Zeitgebers ist damit vor den Programmen verborgen. Ein System mit Speicherschutz erlaubt den Zugriff auf den Zeitgeberbaustein nur über den Kernel und nur über exakt definierte Schnittstellen (meist Systemrufe genannt, die über spezielle Prozessorbefehle wie TRAP, BRK, INT realisiert werden). Kein Programm kann somit das System gefährden, die Verwendung des virtuellen Zeitgebers ist einfach und portabel. Der Anwender oder Programmierer braucht sich nicht um die (komplexen) Details zu kümmern.
Virtualisierung weiterer Betriebsmittel
So wie Prozessoren und Zeitgeber virtualisiert werden, ist dies auch für alle anderen Betriebsmittel möglich. Dabei werden einige Abstraktionen teilweise nur als Software implementiert, andere erfordern spezielle Hardware.
Dateisysteme
Über Dateisysteme werden die Details der externen Speichersysteme (Festplatten-, Disketten- oder CD-ROM-Laufwerke) verborgen. Dateinamen und Verzeichnisse erlauben den bequemen Zugriff, die eigentlich vorhandene Blockstruktur und die Geräteunterschiede sind vollkommen unsichtbar.
Interner Speicher
Der interne Speicher (RAM) wird in Blöcke (Kacheln) aufgeteilt und den entsprechenden Programmen zur Verfügung gestellt. Über virtuellen Speicher wird bei vielen Systemen jedem Programm ein kontinuierlicher Bereich zur Verfügung gestellt. Dieser Speicher ist physikalisch nicht kontinuierlich, es können sogar unbenutzte Teile auf den externen Speicher ausgelagert sein. Der virtuelle Speicher eines Programms kann sogar größer als der reale Speicher sein.
Netzwerk
Die Details der Netzwerkzugriffe werden verborgen, indem auf die eigentliche Hardware (Netzwerkkarte) ein Protokollstapel aufgesetzt wird. Die Netzwerksoftware erlaubt beliebig viele virtuelle Kanäle. Auf der Ebene der Sockets (Programmierung) ist die Netzwerkkarte vollkommen unsichtbar, das Netzwerk hat viele neue Fähigkeiten (bidirektionale, zuverlässige Datenströme, Adressierung, Routing) bekommen.
Bildschirm
Als Grafische Benutzeroberfläche (GUI, grafisches Benutzerinterface) wird generell eine Bildschirmausgabe beschrieben, wenn sie über einen Prompt hinausgeht.
Mit den richtigen Grafikkarten und Bildschirmen ist die Darstellung von geometrischen Objekten (Linien, Kreisen, Ellipsen, aber auch Schriftattributen und Farben) auf dem Bildschirm möglich, aus denen sich komplexere geometrische Elemente wie Knöpfe, Menüs, etc. Benutzeroberflächen zum einfachen Steuern von Programmen erstellen lassen.
Die Grafikkarte als Hardware ist für den Programmierer und Anwender vollkommen verborgen.
Geschichte und Beispiele der Betriebsmittelverwaltung
Erste Betriebssysteme (bis 1980)
BenutzeroberflächeDie ersten Rechner besaßen keine Betriebssysteme. Dies lag einerseits in deren Bauweise (mechanische Rechenmaschinen wie Abacus, Rechenschieber usw.) oder an ihrem stark eingeschränkten Einsatzgebiet (Mark I, ENIAC, Colossus). Mit der Erfindung und dem Einsatz des Transistors (1947) und der Erfindung der Mikroprogrammierung 1955 durch Maurice Wilkes wurden in der Folge nicht mehr Einzelmaschinen, sondern ganze Modellreihen eingesetzt. Jeder Hersteller lieferte zu dieser Zeit sogar für verschiedene Modellreihen seiner Produkte verschiedene Betriebssysteme, so dass Programme nur auf einer bestimmten Modellreihe liefen und weder zwischen verschiedenen Computer noch über verschiedene Generationen portierbar waren.
Mit der Einführung der Modellreihe System/360 von IBM führte IBM 1964 das Betriebssystem OS/360 ein. Es war das erste Betriebssystem, das modellreihen-übergreifend eingesetzt wurde.
Ab 1963 wurde Multics in Zusammenarbeit von MIT, General Electric und den Bell Labs von AT&T entwickelt, das jedoch erst ab 1969 bis 2000 im Einsatz war. Multics wurde in PL/1 programmiert.
Inspiriert von den Arbeiten an Multics startete eine Gruppe um Ken Thompson und Dennis Ritchie an den Bell Laboratories von AT&T 1969 mit der Entwicklung von Unix. Unix wurde in den Jahren 1972–1974 bis auf wenige Teile in der höheren Programmiersprache C mit dem Ziel der Portabilität neu implementiert.
Zu dieser Zeit war auch das Betriebssystem CP/M weit verbreitet.
Der C64, ein Heimcomputer der 1980er Jahre
In den 1980er Jahren wurden Heimcomputer populär. Diese konnten neben nützlichen Aufgaben auch Spiele ausführen. Die Hardware bestand aus einem 8-Bit-Prozessor mit bis zu 64KB RAM, einer Tastatur und einem Monitor- bzw. HF-Ausgang. Einer der populärsten dieser Computer war der Commodore C64 mit dem Mikroprozessor 6510. Dieser Computer hatte ein 8KB-ROM-BIOS, das die Geräte Bildschirm, Tastatur, serielle IEC-Schnittstelle für Diskettenlaufwerke bzw. Drucker, Kassetteninterface initialisierte und über ein Kanalkonzept teilweise abstrahierte. Über ein 8KB-ROM-BASIC, das auf die Funktionen des BIOS aufsetzte, konnte das System bedient und programmiert werden. Das Betriebssystem dieses Computers kann auf der Ebene des BASIC-Interpreters als gute Hardwareabstraktion angesehen werden. Natürlich sind weder Kernel, Speicher- oder sonstiger Hardwareschutz vorhanden. Viele Programme, vor allem auch Spiele, setzten sich über das BIOS hinweg und griffen direkt auf entsprechende Hardware zu.
Abstraktionsschichten im Betriebssystem des Heimcomputers C64
Abstraktionsschichten im Betriebssystem des Heimcomputers C64
Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) von Apple
Dominik Hagen, ein ehemaliger Mitarbeiter von Xerox, motivierte Steve Jobs, das Xerox Palo Alto Research Center (PARC) zu besuchen. Dort wurde Jobs vor allem der Prototyp eines Smalltalk-Entwicklungssystems gezeigt (Xerox entwickelte mit ALTO (1973) und Star (1981) erste Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche). Apple bot Xerox an, die Technologie zu kaufen; da PARC aber vor allem ein Forschungszentrum war, bestand kein Interesse an Verkauf und Vermarktung. Nachdem Steve Jobs Xerox Aktienanteile von Apple anbot, wurde ihm erlaubt, einigen Apple-Entwicklern die Xerox-Demos zu zeigen. Danach war den Apple-Entwicklern auf jeden Fall klar, dass der grafischen Benutzeroberfläche die Zukunft gehörte, und Apple begann, eine eigene GUI zu entwickeln.
Viele Merkmale und Prinzipien jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche für Computer, wie wir sie heute kennen, sind originale Apple-Entwicklungen (Pull-Down-Menüs, die Schreibtischmetapher, Drag&Drop, Doppelklicken). Die Behauptung, Apple habe seine GUI von Xerox "abgekupfert" ist ein ständiger Streitpunkt; es existieren jedoch gravierende Unterschiede zwischen einem Alto von Xerox und der Lisa/dem Macintosh).
Macintosh
Nach dem Ausscheiden von Steve Jobs aus dem Unternehmen setzte bei Apple die Phase der Pragmatiker ein. Nachfolger von Jobs wurde der von ihm eingestellte ehemalige Pepsi-Manager John Sculley, ihm folgte 1993 der Deutsche Michael Spindler. 1996 wurde Spindler von Gil Amelio abgelöst.
Der Mac OS Nachfolger
Mitte der 1990er Jahre steckte Apple in einer tiefen Krise; die Firma schien kurz vor dem Ruin. Ein dringliches Problem war dabei, dass Apples Betriebssystem als veraltet betrachtet wurde und Apple sich nach Alternativen umzusehen begann. Nach dem Scheitern des wichtigsten Projektes für ein modernes Betriebssystem mit dem Codenamen Copland sah sich Apple gezwungen, Ausschau nach einem für die eigenen Zwecke verwendungsfähigen Nachfolger für das eigene Betriebssystem zu halten. Zuerst wurde vermutet, dass Apple die Firma Be Incorporated, mit ihrem auch auf Macs lauffähigen Betriebssystem BeOS übernehmen würde. Die Übernahmeverhandlungen scheiterten jedoch im November 1996, da der frühere Apple-Manager und Chef von Be Jean-Louis Gassée, im Falle einer Übernahme 300 Millionen US-Dollar und einen Sitz im Vorstand verlangte. Da Amelio versprochen hatte bis zur MacWorld im Januar 1997 die zukünftige Strategie in Bezug auf Mac OS zu verkünden, musste schnell eine Alternative gefunden werden. Überraschend übernahm Apple dann noch im Dezember 1996 die Firma NeXT, des Apple-Gründers Steve Jobs, und deren Betriebssystem NeXTStep/OPENSTEP für 400 Millionen US-Dollar. Dieses sollte die Grundlage für die nachfolgende Generation des Apple-Betriebssystems werden. Das den neuen Erfordernissen angepasste und optisch aktualisierte NeXTStep wurde dann unter dem Namen Mac OS X ein großer Erfolg. Mit der Übernahme von NeXT zog bei Apple auch eine neue Firmenkultur ein. Steve Jobs, in den 1980ern von der von ihm mitgegründeten Firma vergrault, nun Chief Executive Officer (CEO) von NeXT, wurde 1997 wieder Firmenchef von Apple. Avie Tevanian, auch ein NeXT-Mitarbeiter, übernahm die Entwicklungsabteilung. Jobs beendete die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller (z.B. Power Computing) und stellte die Produktion des Newton ein. Mit der Einführung des Einsteigerrechners iMac führte Apple eine neue Gestaltung dieser Rechner ein: Sie waren fortan transparent und farbenfroh. Jonathan Ive, der Gestalter des iMacs, wurde Chef der Gestaltungsabteilung bei Apple.
DOS, ein Diskettenbetriebssystem
Der Ursprung von DOS liegt in CP/M und wurde 1974 von Digital Research eingesetzt. Die Portierung auf den Motorola 68000, genannt CP/M-68k, selbst kein großer kommerzieller Erfolg, wurde zur Grundlage für TOS, das Betriebssystem des Atari ST.
MS-DOS Version 1.0 erschien 1981 als Nachbildung von CP/M und wurde für PCs eingesetzt. Es setzt auf das BIOS auf und stellt Dateisystemoperationen zur Verfügung.
Die ersten IBM-PCs waren ganz ähnlich wie der C64 aufgebaut. Auch sie verfügten über ein eingebautes BIOS zur Initialisierung und Abstraktion der Hardware. Sogar ein BASIC-Interpreter war vorhanden. Im Gegensatz zum BIOS wurde auf BASIC jedoch in den kompatiblen Rechnern anderer Firmen verzichtet.
Der PC konnte mit seinem Intel 8088-Prozessor (16-Bit-Register) bis zu 1 MB Speicher adressieren, die ersten Modelle waren jedoch nur mit 64KB ausgestattet. Diskettenlaufwerke lösten die alten Kassettenrekorder als Speichermedium ab.
Diese erlauben vielfaches Schreiben und Lesen einzeln adressierbarer 512-Byte-Blöcke. Die Benutzung wird durch ein Diskettenbetriebssystem (Disk Operating System, DOS) vereinfacht, das ein abstraktes Dateikonzept bereitstellt. Blöcke können zu beliebig großen Clustern (Zuordnungseinheit, kleinste für das Betriebssystem ansprechbare Einheit) zusammengefasst werden. Dateien (logische Informationseinheiten) belegen einen oder mehrere (verkettete) dieser Cluster. Eine Diskette kann viele Dateien enthalten, die über Namen erreichbar sind.
Auf den ersten PCs war kein Speicherschutz realisiert, die Programme konnten daher an DOS vorbei direkt auf BIOS und sogar auf die Hardware zugreifen. Erst spätere PCs wurden mit dem Intel 80286-Prozessor ausgestattet, der Speicherschutz ermöglichte. MS-DOS stellte auch keinen für alle Zwecke ausreichenden Abstraktionsgrad zur Verfügung. Es ließ sich nur ein Programm gleichzeitig starten, die Speicherverwaltung war eher rudimentär. Ein Teil der Hardware wurde nicht unterstützt und musste von Programmen direkt angesprochen werden, was dazu führte, dass beispielsweise für jedes Spiel die Soundkarte neu konfiguriert werden musste. Die Performance einiger Routinen, speziell zur Textausgabe, war verbesserungswürdig. Viele Programme setzten sich daher zwangsläufig über das Betriebssystem hinweg und schrieben z.B. direkt in den Bildschirmspeicher.
MS-DOS wurde mit einem Satz von Programmen (so genannten Werkzeugen) und einem Kommandointerpreter (COMMAND.COM) ausgeliefert.
Abstraktionsschichten eines PC unter DOS
Abstraktionsschichten eines PC unter DOS
Linux (GNU/Linux), ein modernes Mehrprogrammsystem
1991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von Linux, das er bald danach der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte.
Es läuft als portables Betriebssystem auf verschiedenen Rechnerarchitekturen, wurde aber zunächst für PCs mit Intel 80386-Prozessor entwickelt. Das in diesen Rechnern verwendete BIOS dient nur noch zum Initialisieren der Hardware und zum Starten des Betriebssystem-Kernels, da die Routinen des BIOS für Mehrprogrammsysteme wie Linux ungeeignet sind. Dies kommt zustande, da insbesondere der Prozessor durch Warten belastet wird anstatt durch eine – in der Hardware durchaus vorhandene – geschickte Unterbrechungsverwaltung (interrupt handling) auf Ereignisse (events) zu reagieren. Linux verwendet daher nach dem Starten des Systems eigene Gerätetreiber.
Es verteilt die Prozessorzeit auf verschiedene Programme (Prozesse). Jeder dieser Prozesse erhält einen eigenen, geschützten Speicherbereich und kann nur über Systemaufrufe auf die Gerätetreiber und das Betriebssystem zugreifen.
Die Prozesse laufen im Benutzermodus (user mode), während der Kernel im Kernel-Modus (kernel mode) arbeitet. Die Privilegien im Benutzermodus sind sehr eingeschränkt. Abstraktion und Speicherschutz sind nahezu vollkommen, ein direkter Zugriff wird nur sehr selten und unter genau kontrollierten Bedingungen gestattet. Dies hat den Vorteil, dass kein Programm z.B. durch einen Fehler so das System zum Absturz bringen kann.
Linux stellt wie sein Vorbild Unix eine vollständige Abstraktion und Virtualisierung für nahezu alle Betriebsmittel bereit (z.B virtueller Speicher, Illusion eines eigenen Prozessors etc.).
Abstraktionsschichten unter Linux
Fast vollständige Abstraktion unter Linux
MS Windows
1983 begann die Firma Microsoft mit der Entwicklung eines grafikfähigen Betriebssystemaufsatzes für MS-DOS namens Windows – es handelte sich dabei jedoch nicht um ein Betriebssystem. Das MS-DOS und BIOS-Design der PCs erlaubten keine Weiterentwicklung in Richtung moderner Serverbetriebssysteme. Microsoft begann Anfang der 1990er ein solches Betriebssystem zu entwickeln, das zunächst als Weiterentwicklung von OS/2 geplant war (Microsoft war zwischen 1987-1991 an der Entwicklung beteiligt): Windows NT 3.1 (Juli 1993).
Für den Consumer-Markt brachte Microsoft am 15. August 1995 Windows 95 heraus, es basiert auf MS-DOS. Dieser "Consumer-Zweig" wurde mit der Veröffentlichung von Windows Millennium (August/September 2000) abgeschlossen.
Aufbau von Windows NT: Über die Hardware wurde eine Abstraktionsschicht, der Hardware Abstraction Layer (HAL) gelegt, auf den der Kernel aufsetzte. Verschiedene Gerätetreiber waren als Kernmodule ausgeführt und liefen wie der Kernel im privilegierten Kernel Mode. Sie stellten Möglichkeiten der E/A-Verwaltung, Dateisystem, Netzwerk, Sicherheitsmechanismen, virtuellen Speicher usw. zur Verfügung. Systemdienste (System Services) ergänzten das Konzept; wie ihre UNIX-Pendants, die daemons, waren sie in Form von Prozessen im User-Mode ausgeführt.
Abstraktionsschichten unter Windows NT
Abstraktionsschichten unter Windows NT (etwas vereinfacht)
Über so genannte Personalities wurden dann die Schnittstellen bestehender Systeme nachgebildet, zunächst für Microsofts eigenes, neues Win32-System, aber auch für OS/2 (ohne Grafik) und POSIX.1, also einer Norm, die eigentlich Unix-Systeme vereinheitlichen sollte. Personalities liefen wie Anwenderprogramme im unprivilegierten User-Mode. Das DOS-Subsystem war in Form von Prozessen implementiert, die jeweils einen kompletten PC mit MS-DOS als virtuelle Maschine darstellten; darauf konnte mit einer besonderen Version von Windows 3.1, dem Windows-on-Windows, auch Win16-Programme ausgeführt werden. Windows-on-Windows blendete dazu die Fenster der Win16-Programme in das Win32-Subsystem ein, das die Grafikausgabe verwaltete. Das System erlaubte daher die Ausführung von Programmen sowohl für MS-DOS wie für die älteren Windows-Betriebssysteme, allerdings unter vollkommener Kontrolle des Betriebssystems. Dies galt aber nur für die Implementierung für Intel 80386 Prozessoren und dessen Nachfolger.
Programme, die direkt auf die Hardware zugreifen, blieben aber außen vor. Insbesondere viele Spiele konnten daher nicht unter Windows NT ausgeführt werden, zumindest bis zur Vorstellung von WinG, das später in DirectX umgetauft wurde. Ohne die Möglichkeit eines direkten Zugriffs auf die Grafikhardware bzw. -treiber war die Programmierung von leistungsfähigen Actionspielen zunächst auf die älteren Windows-Versionen beschränkt.
Windows NT erschien in den Versionen 3.1, 3.5, 3.51 und 4.0. Windows 2000 stellte eine Weiterentwicklung von Windows NT dar. Auch Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Vista bauen auf der Struktur von Windows NT auf.
Siehe auch
- Liste der Betriebssysteme
- Entwicklung der heutigen Betriebssysteme
- Echtzeit-System
- Single-user Single-tasking
Literatur
- Andrew S. Tanenbaum: Moderne Betriebssysteme, 2., überarb. Aufl., Pearson Studium 2004, ISBN 3827370191
Weblinks
- [http://www.kreissl.info/diggs/bs_inhalt.php Einführung in Betriebssysteme – Online-Tutorial]
- [http://www.oshistory.net/ Historischer Baum aller Nicht-UNIX-Betriebssystme]
- [http://www.levenez.com/unix/ Historischer Baum aller UNIX-Betriebssysteme]
- [http://www.levenez.com/windows/ Windows-Geschichte]
-
als:Betriebssystem
ja:オペレーティングシステム
ko:운영체제
ms:Sistem pengoperasian
simple:Operating system
th:ระบบปฏิบัติการ
zh-min-nan:Chok-gia̍p hē-thóng
VerlagDer Verlag ist ein Medien-Unternehmen, das Werke der Literatur, Kunst, Musik oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet. Der Verkauf kann über den Handel (Kunst-, Buchhandel etc.) oder durch den Verlag selbst erfolgen.
Der Verlag oder die Person des Verlegers erwirbt in der Regel das Nutzungsrecht am Manuskript eines Autors (Urheberrecht) auf Grund eines Vertrages und sorgt für Herstellung (Vorbereitung für den Druck) und eben den Druck des Werkes. Zweitens besorgt er die Werbung und den Vertrieb über die verschiedenen Vertriebswege, zum Beispiel über den Buchhandel oder den Pressegroßhandel. Die dritte Funktion liegt in der Vorfinanzierung, wie schon der Wortursprung deutlich macht, denn Verlegen kommt von Vorlegen.
Angestellte in einem Verlag üben den Beruf des Verlagskaufmanns aus oder sind in der Verlagsherstellung tätig.
Selbst- und Kleinverlag
Sofern ein Autor seine Bücher nicht über einen Verlag in den Handel bringt, sondern selbst für Druck und Vertrieb sorgt, spricht man von einem Selbstverlag. Der Selbstverlag ist zu unterscheiden von einem Kleinverlag, in dem ein Verleger als Gewerbetreibender fremde oder eigene Werke verlegt. Zahlenmäßig sind weitaus die meisten Verlage in der Kategorie, viele sind winzig. Privatvermögen fliesst hinein, sowie die eigene, geradezu unbezahlte Leistung. Meist ist man persönlich engagiert, bestimmte Inhalte zu verbreiten und hat Freude an dem Metier. Weil Autoren auch bei gewissem Erfolg immer noch wenig verdienen, sind sie meist darauf angewiesen, zu größeren Verlagen zu wechseln, wenn sie etwas Erfolg haben – was die Kleinverlage weiter klein hält.
Zuschussverlage
Eine Besonderheit sollen sog. Zuschussverlage bzw. genauer Druckkostenzuschussverlage darstellen. Insbesondere wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten wie Diplomarbeiten oder Dissertationen können die Druck- und Vertriebskosten des Verlegers kaum decken. Deshalb haben die Autoren einen Zuschuss zu den Druckkosten zu leisten. Solche Druckkostenzuschüsse sind bei renommierten, großen Verlagen völlig unüblich, sie honorieren ihre Autoren von Anfang an. Ein Reihe von Unternehmen haben sich auf das Geschäft mit Zuschussbüchern spezialisiert. Sie verlegen nicht allein wissenschaftliche Literatur sondern auch literarische Texte von Amateuren.
Von Zuschussverlagen im klassischen Sinne zu unterscheiden sind manche Book on demand-Verlage.
Der Begriff Zuschussverlag ist relativ neu. Bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts nahm diese Aufgabe der Kommissionsverlag wahr, der bis in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts kaum vom selbstfinanzierenden Verlag getrennt war. In Meyers Konversationslexikon von 1893 steht für den Verlag "Zuweilen trägt auch der Schriftsteller einen Teil der Kosten, oder er lässt sein Werk ganz auf eigene Kosten drucken ..." (Bd.3 S.627).
Selbstverständlich und doch schwer zu erringen sind Druckkostenzuschüsse (fester Begriff) für wissenschaftliche Arbeiten. Sie gehen an renommierte Verlage, der Definition kein richtiger Verlag zu sein, weil die Autoren selbst zahlen, fern. Druckkostenzuschüsse kommen meist von der grössten Unterstützerin der Wissenschaft hierzulande, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Verlagsarten
Verlage lassen sich nach ihren Hauptprodukten ordnen:
- Buchverlag (siehe auch Fachbuchverlag)
- Kunstverlag und Musikverlag,
- Zeitungsverlag,
- Zeitschriftenverlag,
- Spieleverlag,
- Kartenverlag
- Wissenschaftsverlag
- und Sondergebiete (z.B. Formularverlag).
Siehe auch
- Liste von Verlagen in Deutschland, Österreich und Schweiz
- Liste internationaler Verlage
- Copyright, Urheberrecht, Verlagsrecht
- Erstausgabe, Börsenverein des Deutschen Buchhandels
- Verlagsbranche, Verlagsnummer, backlist, Universitätsverlag
- Kommissionsverlag
- Verlagsystem (oder Verlag) als Organisationsform der Handwerksproduktion - z.B. Bierverlag
Literatur
- Reinhard Mundhenke, Marita Teuber: Der Verlagskaufmann. Berufsfachkunde für Kaufleute in Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlagen. 9. völlig überarbeitete Auflage 2002, 696 Seiten, ISBN 3-7973-0792-6
- Kurt Tohermes, Eckhard Bremenfeld, Holger Knapp: Fachwissen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage. Leitfaden für Verlagsberufe und Quereinsteiger. Heidelberg 1999, ISBN 3-9806-28604
- Dietrich Kerlen: Lehrbuch der Buchverlagswirtschaft. Stuttgart 2003, ISBN 3-7762-1002-8
- Manfred Plinke: Mini-Verlag. Selbstverlag, Publishing on Demand, Verlagsgründung, Buchherstellung, Buchmerketing, Buchhandel, Direktvertrieb, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage, Berlin: Autorenhaus Verlag, 2005
- Schiffrin, André: Verlage ohne Verleger : über die Zukunft der Bücher, Berlin : Wagenbach, 2000
Weblinks
- [http://www.verlagskaufleute.info Ausbildung und Beruf von Verlagskaufleuten]
- [http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/verlagde.html Liste von Verlagen in Deutschland] (Service des Hochschulbibliothekszentrums Nordrhein-Westfalen)
- [http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/verlagat.html Verlage in Österreich]
- [http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/verlagch.html Verlage in der Schweiz].
!Verlag
Kategorie:Medienunternehmen
Kategorie:Medien
Kategorie:Bibliothekswesen
Kategorie:Buchhandel
ja:出版社
Computer Bild SpieleDie Computer Bild Spiele (CBS) ist eine Schwesterzeitschrift der Computer Bild. Sie ist eine Computerspielezeitschrift die seit 1999 auf dem Markt ist. Die Zeitschrift berichtet über aktuelle Spiele für Computer, Konsolen und mobile Spielegeräte, gibt "Tipps und Tricks" zu ausgewählten (meist aktuellen) Spielen und testet aktuelle Computerhardware.
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Die CBS erscheint monatlich in zwei Versionen, der DVD-Version und der CD-Version. Die DVD-Version kostet 3,60€, die CD-Version 2,99€, Die DVD bietet aber mehr Inhalt und hat ab und zu eine Film dabei. Auf den Silberlingen findet man meist eine ältere Spielevollversion, verschiedene Demos und Videos zu aktuellen Spielen sowie aktuelle Treiber und Shareware.
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Im Heft gibt es immer 10 Kategorien:
Brandaktuell:Hier wird wie der Name schon sagt über Aktuelle Dinge berichtet.
Spieletest:Hier werden die neusten Computer, aber auch PS, PS2, Xbox, GBA und DS Spiele getestet und ausführlich vorgestellt.
Günstige Spiele:Hier werden günstige Spiele vorgestellt, die jedoch oft alte Spiele zu billigeren Preisen sind.
DVD/CD im Heft: Hier werden die Spiele auf der DVD/CD vorgestellt.Zu den Vollversionen gint es oft nützliche "Starthilfen".
Spieletricks: Hier gibt es zu neuen Spielen Hilfestellungen und Cheats
Hardware: Hier werden Drucker, Bildschirme, etc. getestet
Ratgeber: Hier gibt es immer verschiedene Ratschläge und in jedem Heft das Thema "So installieren Sie ein Spiel
Profi-Ecke: Hier wird gezeigt, wie mann z.B. einen PC zusammenbaut oder den Coputer für DSL fitmacht.
Service: Hier gibt es Gewinnspiele, Leserbriefe und Rechtsfragen an einen Anwalt
Die Letzte Seite:Hier gibt es eine Vorschau auf die nächste Ausgabe und das Impressum
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Sie hat den Ruf eine Computerspielezeitschrift für PC-Anfänger zu sein, da sie kaum englische Begriffe verwendet ("Cheats" werden z.B. "Geheime Tricks" genannt), und in jeder Ausgabe die Artikel "Wie installiere ich ein Spiel?" usw. enthalten sind.
In der Anfangsphase legte die CBS viel Wert darauf, dass sie nur Spiele testet, die relativ gewaltfrei sind und keine pornografischen Inhalte enthalten. Viele Spiele, die von der USK als "ab 18 Jahren" eingestuft waren, wurden erst gar nicht vorgestellt. Mittlerweile werden aber auch solche Spiele getestet. Eine Ausnahme machte die Redaktion z.B. bei Doom 3.
Die CBS wirbt oft mit verschiedenen Werbespots die den Inhalt der CD/DVD Presentieren und in der großen Schwesterzeitschrift Bild mit dem Motto "Kaufen, Lesen, Siegen".
Die Zeitschrift ist eine der auflagenstärksten Computerzeitschriften in ganz Europa mit z.z. 476.546 Exemplaren.
Weblinks
- Computerbild Spiele Website:
[http://www.computerbild.de/2004/indexcbs.htm Computer Bild Spiele]
- Coputerbild Website:
[http://www.computerbild.de/2004/index.htm Coputer Bild]
Kategorie:Zeitschrift
Audio-Video-Foto-BildAudio-Video-Foto-Bild ist eine Zeitschrift aus dem Axel Springer Verlag.
Sie testet aktuelle CDs, DVDs sowie Digitalkameras und verschiedene Audiohardware wie Lautsprecher, Kopfhörer usw. .
Die Besonderheit bei dieser monatlich erscheinenden Zeitschrift ist die Film-DVD als Beilage.
Bisherige DVD-Filmbeilagen waren unter anderem:
- Der bewegte Mann
- Knockin' On Heaven's Door (07/2004)
- Wild Things
- Gangs of New York
- The Insider
- Mit aller Macht
- Very Bad Things (05/2005)
- The Score
- Blue Steel (12/2005)
Die Silberlinge sind auf jedem handelsüblichen DVD-Player abspielbar und besitzen einen Aufdruck mit dem Logo der Zeitschrift sowie ein leicht verändertes DVD-Menü. Ein Hauptunterschied zu den regulären Kauf-DVDs ist, dass meist kein Bonusmaterial oder fremdsprachige Tonspuren vorhanden sind.
Siehe auch
- Computer-Bild
- Computer-Bild-Spiele
Weblinks
- [http://www.avfbild.de www.avfbild.de]
Kategorie:Zeitschrift
BildDas Wort Bild (von althochdeutsch: bilidi Nachbildung, Abbild; ursprünglich: Wunder bzw. Wunderzeichen) bezeichnet:
- in der Kunst eine Abbildung oder eine Nachbildung von Etwas, siehe Bildende Kunst
- mit künstlerischen Mitteln auf einer Fläche dargestellt, siehe Gemälde oder Zeichnung (Kunst)
- in der Fotografie oder in der geometrischen Optik eine optische Reproduktion der Wirklichkeit, siehe Fotografie
- im Theater oder bei gesellschaftlichen Anlässen eine szenische Darstellung einer Situation, die von den Zuschauern erraten werden muss, siehe Lebendes Bild
- in der Rhetorik ein bildlicher Ausdruck, anschaulicher Vergleich, siehe Metapher
- in der Mathematik die Menge der von einer Funktion tatsächlich angenommenen Werte, siehe Bildmenge
- in der Erkenntnistheorie ein Abbild
- eine deutsche Boulevardzeitung, siehe Bild (Zeitung)
Bild ist der Familienname folgender Personen:
- Beat Bild (1485-1547), siehe Beatus Rhenanus
Bildschirmfoto
Unter einem Bildschirmfoto (englisch screenshot) versteht man in der EDV das Abspeichern des aktuellen grafischen Bildschirminhalts als Rastergrafik in eine Datei oder die Ausgabe auf einem angeschlossenen Drucker. Alle aktuellen Betriebssysteme unterstützen von Haus aus das einfache Erstellen von Screenshots, nichtsdestoweniger gibt es auch einige spezielle Screenshot-Programme, die spezielle Funktionen und Optionen zur Verfügung stellen.
Unter den Betriebssystemen Windows sowie Linux mit KDE oder GNOME können Bildschirmfotos durch einfaches Drücken der Druck-Taste (Print Screen oder Print Scrn) erstellt werden. Dabei wird immer ein Abbild des kompletten Bildschirms in die Zwischenablage gelegt, von wo aus es dann in vielen Bildverarbeitungsprogrammen als Datei eingelesen werden kann. Mit der Tastenkombination Alt+Druck kann man dagegen das gerade aktive Fenster unter Windows für ein Bildschirmfoto "einfangen".
Unter Mac OS X können Bildschirmfotos durch die Tastenkombination Apfel-Shift-3 (kompletter Bildschirm) bzw. Apfel-Shift-4 (Teil eines Bildschirms) erzeugt werden. Drückt man nach Apfel-Shift-4 die Leertaste, kann man ein einzelnes Fenster auswählen und fotografieren. Die Bildschirmfotos werden als Bilddateien im PDF-Format auf dem Schreibtisch abgelegt.
Wozu sind Bildschirmfotos nützlich?
- Zur Fehlerdokumentation
- Zum Kopieren von Bildern aus Programmen, die man anders nicht abspeichern kann
- Zur einfachen Demonstration von Programmen, z.B. zur Werbung
- Zur Hilfestellung bei der Bedienung von Programmen
- Als „Beweisfotos” von erreichten Spielständen in Computerspielen
- Zum pixel-genauen Abmessen von Größen, Abständen etc., besonders bei der Gestaltung von Programm-Oberflächen oder Websites
Die mit Bildschirmfotos erstellten Abbildungen können allerdings Urheberrechtsprobleme aufwerfen. Eine beliebige Verwendung ist meist nicht möglich, da viele Programme inklusive ihrer Benutzeroberfläche urheberrechtlich geschützt sind.
Weblinks
- [http://wiki.delphigl.com/index.php/Screenshot Deutsches OpenGL Wiki: Screenshot erstellen]
- [http://www.screenshotmanager.de.vu Screenshots unter Windows autom. erstellen lassen]
- [http://www.stud.uni-hamburg.de/users/birte/Linux/x_screenshot.html Bildschirmfoto unter dem X-Window-System (Linux) anfertigen]
Kategorie:Computergrafik
Kategorie:Computerspiel-Fachbegriff
KlickUnter Klick versteht man:
- in der Computersprache eine Eingabe, die via Maus durch das Drücken und Wiederloslassen einer Maustaste gegeben wird.
- die Lautmalerei eines Geräusches, die durch das Spiel Dalli-Klick in der Fernsehshow Dalli Dalli bekannt wurde
- eine Artikulationsart von Konsonanten, siehe Klick (Phonetik).
BrowserWebbrowser oder Browser [] (engl. für "Stöberer") sind Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im Internet. Neben HTML-Seiten können sie verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen.
Ursprünglich bezeichnet der aus dem Englischen entlehnte Begriff browsen (engl. to browse = stöbern, sich umsehen, schmökern) am Computer lediglich das Benutzen von Navigationselementen (Vor, Zurück, Index, ...) zum Lesen von Texten. Erweitert wurde dieser Begriff später durch das Aufkommen von Hypertext, bei dem man bestimmte, als Querverweis ("Hyperlink") wirkende Wörter auswählen kann, um zu einem anderen Text zu gelangen. Später kamen dann Funktionen zum Bildbetrachten dazu und auch so genannte verweissensitive Grafiken, bei denen man auf einer Computergrafik einen Bereich (zum Beispiel bei einer Weltkarte) anklickt und dadurch zu einer Seite über ein bestimmtes Land gelangt.
Mit dem Trend zu Multimedia wurde der Browser eine der zentralen Schnittstellen auf einem PC. Man kann verschiedene Medien abspielen lassen, wie Musik oder Radio. Zudem lassen sich Programme oder Dateien auf den PC laden, um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen und auszuführen. Insbesondere die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen förderte diese zentralen Funktionen heutiger Browser. Somit verschwimmt zunehmend auch der Unterschied zu einem Dateimanager, der ursprünglich ausschließlich zum Öffnen, Kopieren oder Löschen von Dateien verwendet wurde. Viele Dateimanager haben heute auch Browser-Funktionen (Datei-Browser) und können auch zum Anzeigen von Dokumenten verwendet werden.
Neben den unterstützten Dateiformaten wurden auch die Funktionen erweitert. So unterstützen viele Browser neben HTTP auch unter anderem die Protokolle FTP und Gopher. Einige Browser haben auch Funktionen für E-Mail oder Usenet. Andere Browser decken diese Funktionen durch externe Programme ab.
Geschichte
Tim Berners-Lee, ein Pionier der Verwendung von Hypertext, schuf 1990 den ersten Webbrowser unter dem Namen WorldWideWeb auf einer NeXT-Workstation und präsentierte im März 1991 dieses Programm am CERN.
Große Verbreitung fanden Browser mit dem NCSA Mosaic, einem Browser mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI), der ursprünglich auf Unix lief, aber bald schon auf Apple Macintosh und Microsoft Windows portiert wurde. Die Version 1.0 von Mosaic erschien 1993. Marc Andreessen, der das Entwicklerteam leitete, gründete kurz danach die Netscape Communications Corporation.
Netscape brachte seinen Navigator im Oktober 1994 auf den Markt. Aufgrund des Erfolgs des Navigators brachte Microsoft, das bis dahin das Internet unterschätzt hatte, seinen Internet Explorer heraus, der nicht selbst entwickelt, sondern von der Firma Spyglass eingekauft worden war. Dies war der Beginn des so genannten Browserkriegs zwischen Microsoft und Netscape.
Eine Folge des Browserkriegs war es, dass Browser sich stark verbreiteten, während andererseits die Konkurrenz zwischen Microsoft und Netscape dazu führte, dass es keine Unterstützung der technischen Standards gab, da beide Firmen in ihrem Wettkampf um Marktanteile selbsterfundene Erweiterungen in ihre Programme integrierten. Ab 1998 ging der Marktanteil von Netscape deutlich zurück - auch weil Microsoft dazu über ging, den Internet Explorer eng mit dem eigenen Betriebssystem Microsoft Windows zu verzahnen. In den folgenden Jahren wurde Microsoft mit einem Marktanteil von über 90 Prozent annähernd zum Monopolisten auf dem Browsermarkt.
Netscape reagierte darauf, indem es sich zu einem quelloffenen Projekt veränderte - unter dem Namen Mozilla. Dennoch ging der Marktanteil von Netscape weiter zurück, bis das Unternehmen Ende 1998 von America Online (AOL) aufgekauft wurde. Neue Versionen von Netscape (Netscape 6.0, Netscape 7.0) hatten nur bescheidenen Erfolg. Dafür gewann der Mozilla-Browser ab 2002 langsam aber allmählich Marktanteile zurück, vor allem durch technische Vorzüge und durch Vorteile bei der Bedienung und der Sicherheit.
Der Browser Opera, ein kleines und anpassungsfähiges Programm, erschien 1996 und hat sich seither vor allem in Europa eine Nische gesichert.
Arten
Opera
Man unterscheidet zwischen textbasierten und grafischen Browsern.
Textbasierte Browser können nur einfachen Text und Textformate wie HTML oder XML interpretieren und darstellen. Meist ermöglichen sie Computergrafik-Dokumente abzuspeichern oder mit externen Programmen darzustellen. Textbrowser sind besonders für Blinde nützlich, die das Internet barrierefrei nutzen wollen. Mit ihnen kann Text leicht in Sprache umgewandelt werden. Sie eignen sich besonders zur schnellen Recherche, da Bilder, Werbung u.ä. gar nicht geladen werden.
Beispiele für textbasierte Browser: Links, Lynx und w3m.
Grafische Browser setzen zumindest ein grafikfähiges Ausgabegerät voraus. Sie sind die meistverwendete Browser-Art und für alle Betriebssysteme mit einer grafischen Benutzeroberfläche (zum Beispiel Windows, Macintosh oder Unix mit X11) verfügbar. Grafische Browser zeigen Inhalte wie Computergrafiken, Filme oder Java-Applets überwiegend selbst an oder benutzen dazu externe Bausteine, so genannte Plugins.
Plugin
Manche Browser (wie Mozilla oder Opera) werden heute als Browser-Garnitur mit integrierten Funktionen für zum Beispiel E-Mail und Usenet ausgeliefert, andere (wie Internet Explorer und Konqueror) sind kombinierte Browser und Dateimanager. In den letzten Jahren hat eine Gegenbewegung eingesetzt, die sich für Browser ohne solche Zusatzfunktionen einsetzt, wie z.B. Galeon ("the web, only the web") und Firefox.
Der marktbeherrschende Browser ist momentan (2005) der von Microsoft produzierte Internet Explorer. Die größten Konkurrenten zu Microsoft im Bereich Browser sind derzeit das Mozilla-Projekt (Mozilla Application Suite, Firefox und Camino), Opera Software ASA (Opera), KDE (Konqueror) und Apple (Safari). In vielen Statistiken wird festgestellt, dass immer mehr Benutzer Firefox oder Mozilla als Alternative zum Internet Explorer verwenden.
Eine spezielle Gruppe von Webbrowsern stellen die Robots dar. Dies sind Programme, die das World Wide Web mit bestimmten Aufgaben durchforsten. Beispiele sind Robots für Webcrawler von Suchmaschinen.
Moderne mobile Endgeräte (PDAs, Smartphones) verfügen ebenfalls über Browsersoftware, mit denen sie das World Wide Web benutzen können.
Zwischenspeicherung von Internetdateien
Der Browser speichert gegebenenfalls für einen begrenzten Zeitraum Seiten und Bilder auf der Festplatte des eigenen Arbeitsplatzes zwischen, um die Transferleitung von Datenverkehr zu entlasten und um den Seitenaufbau zu beschleunigen. Dabei sind meistens benutzerspezifische Einstellungen möglich, wann diese Daten letztendlich gelöscht werden sollen. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass unter Umständen nicht die aktuelle Fassung einer gewünschten Seite angezeigt wird.
Es gibt Tastaturbefehle, um die zwischengespeicherten Seiten und Bilder zu löschen und eine aktuelle Fassung der angezeigten Seite zu laden: Mozilla: Strg-R oder Strg-F5, Internet Explorer: Strg-F5 (Strg-R oder einfach F5 aktualisieren die Seite auch, aber nur, wenn sie anhand ihrer Zeitmarkierung als veraltet eingestuft wird), Opera: Strg-R oder F5, Safari: cmd-R, Konqueror: Strg-R
Siehe auch
Liste von Webbrowsern - Browserkrieg - Browserspiele - Cookie - Favicon - Offlinebrowser - URI - Browsersignatur
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Kategorie:Anwendungsprogramm
ja:Webブラウザ
ko:웹 브라우저
ms:Pelayar web
simple:Web browser
th:โปรแกรมค้นดูเว็บ
zh-min-nan:Bāng-ia̍h liû-lám-khì
DownloadHerunterladen (Runterladen) ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Beim Runterladen werden Daten von einer Gegenstelle (z. B. Netzrechner, Internet) angefordert und zum Rechner übertragen. Herunterladen ist somit das Gegenstück zum Hochladen.
Für eine sichere Datenübertragung werden häufig auch von Quelle und Übertragungsergebnis CRC-Prüfsummen gebildet und miteinander verglichen.
Neben der Vollständigkeit und Fehlerfreiheit der übertragenen Daten ist die Übertragungsgeschwindigkeit ein wichtiges Kriterium. Da technisch bedingt oft die zur Verfügung stehende Übertragungsbandbreite nicht immer voll genutzt werden kann, verwenden bestimmte Programme, die das Herunterladen unterstützen, alternative Methoden zur Beschleunigung (z. B. Öffnen mehrerer paralleler virtueller Verbindungen zum Server zur Umgehung der durch den Protokoll-Overhead ausgelösten Latenz, siehe auch: Ping).
Neben dem deutschen „herunterladen“ findet sich in der aktuellen Werbesprache häufig der Einsatz des englisch-deutschen Kunstwortes downloaden, downgeloadet...
Siehe auch: Upload, Download-Manager
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Kategorie:Computernetzwerk
ja:ダウンロード
simple:Download
th:อัปโหลด และ ดาวน์โหลด
UpdateEin Update // (englisch update = Aktualisierung – „auf den neuesten Stand bringen“) bezieht sich im Allgemeinen auf ein Produkt oder eine bestimmte Sache. Die Aktualisierung beispielsweise einer Videotextseite wird als Update bezeichnet. Ein Update ist dabei nie eigenständig, d.h. es ist ohne eine bereits bestehende Basisversion nutzlos.
Software
Ein Software-Update bezeichnet die neue Version einer Basissoftware, welche Programmmängel korrigiert oder kleinere Programmverbesserungen enthält. Updates werden in elektronischer Form, z.B. als „Service Release“ zur Verfügung gestellt. Sie sind durch eine Änderung der „Build-Nummer“ gekennzeichnet.
Wichtig sind auch Updates in Form von so genannten Sicherheitspatches, die dafür sorgen, dass Sicherheitslücken geschlossen werden.
Updates werden normalerweise von den jeweiligen Softwarebetreibern oder Distributoren herausgegeben und können je nach Zweck und Betriebssystem kostenpflichtig oder kostenlos sein.
Updates von Sicherheitssoftware, wie Virenschutz oder Firewall, dienen im Allgemeinen dazu, z.B. die Erkennungsrate der Software zu verbessern. Manchmal dient ein Update auch dazu, die Ausführungsgeschwindigkeit eines Programmes zu erhöhen.
Updates beinhalten selten neue Funktionen, und wenn dann sind diese nicht von zentraler Bedeutung für das jeweilige Programm. Für neue, wichtige oder umfangreiche Funktionen muss ein Upgrade durchgeführt werden.
Siehe auch
- Patch
- Upgrade
- Patch Day
Kategorie:Software
DEMODEMO ist ein geplanter Fusionsreaktor, der nach erfolgreichem Abschluss von ITER als erster kommerzieller Kernfusionsreaktor elektrischen Strom erzeugen soll.
Die Planung geht von einer Fertigstellung um das Jahr 2050 aus.
Kategorie:Kernenergie Kategorie:Kernphysik
Instant MessengerInstant Messaging (Abk.: »IM«) (englisch ): »sofortige Nachrichtenübermittlung« ist ein Dienst, der es ermöglicht, mittels einer Software (Client), dem Instant Messenger, in Echtzeit mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren (chatten). Dabei werden kurze Text-Mitteilungen im Push-Verfahren über ein Netzwerk (Server) an den Empfänger geschickt (meist über das Internet), auf die dieser unmittelbar antworten kann. Auf diesem Weg lassen sich auch Dateien austauschen.
In den meisten Instant Messenger-Programmen können Kontaktlisten, so genannte Buddy-Listen, erstellt werden. Dabei werden ähnlich wie in einem Adressbuch die Adressen von anderen Teilnehmern abgespeichert. Darüber hinaus bekommt man angezeigt, welcher Status (online, nicht verfügbar, abwesend, nicht stören, offline usw.) dieser im IM-Netzwerk aktuell hat.
Die meisten IM-Dienste sind aufgrund verschiedener, zum Teil proprietärer Protokolle untereinander inkompatibel und werden jeweils von einem Betreiber kontrolliert. Ausnahmen sind die Protokolle
- Jabber (als Internetstandard anerkannt)
- SILC (soll ebenfalls zum Standard erhoben werden)
AOL, dem Betreiber des AOL Instant Messengers (AIM) und seit 1998 auch Betreiber von ICQ (beide sind teilweise miteinander kompatibel), wurde im September 2002 ein US-Patent auf Instant Messaging zugesprochen.
Es gibt auch universelle IM-Software, die mehrere Protokolle beherrscht (Multiprotokollclients), so z.B. Kopete, Gaim, Miranda, Trillian, SIM, IM2 oder Qnext.
Jabber unterstützt die Verbindung zu anderen Protokollen serverseitig, so dass am Client nur Jabber benötigt wird (der Verbindungs-Server muss das gewünschte Protokoll unterstützen).
Darüber hinaus existieren auch Business-Lösungen zu IM, etwa "Lotus Instant Messaging and Web Conferencing" (ehemals Lotus Sametime, der alte Name soll demnächst wieder eingeführt werden) oder "Microsoft Live Communications Server". Diese haben etwa den Vorteil, in andere Anwendungen integriert werden zu können.
Entstehung des Begriffs
Der Ausdruck „Instant Message“ wurde von Paul A. Linebarger geprägt. Er beschrieb damit in seinen Science-Fiction Geschichten aus den 1960er Jahren – die er unter dem Pseudonym Cordwainer Smith verfasste – Nachrichten, die mit Überlichtgeschwindigkeit über interstellare Distanzen hinweg verschickt werden konnten. Seine „sofortigen Nachrichten“ galten als extrem teuer und er schrieb einige Episoden, die die Unerschwinglichkeit dieser Nachrichten zum Thema hatten.
Die Mitglieder der [http://www.nesfa.org/ New England Science Fiction Association] (die meisten waren Computerexperten) haben den Ausdruck aufgenommen und ihren wöchentlichen Newsletter so genannt. Der heutige Gebrauch des Begriffs dürfte dort seinen Ursprung haben.
Nutzerverteilung
- AIM: Keine Daten über die aktiven Nutzer vorhanden, aber 195 Millionen registrierte IDs ([http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/3031796.stm Januar 2003])
- Gadu-Gadu: 3.6 Millionen ([http://www.itandtelecompoland.com/next.php?id=14643 Januar 2005])
- ICQ: 6 Millionen aktiv, 140 Millionen total ([http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/3031796.stm Juni 2003]) (2005 sollen es 190 Millionen sein)
- IRC: Multiple Netzwerke erschweren die Statistik, man rechnet mit mehreren Millionen Nutzern.
- Jabber: 4 Millionen total ([http://news.zdnet.co.uk/software/applications/0,39020384,39117160,00.htm Oktober 2003])
- MSN: 27,3 Millionen aktiv, 155 Millionen total ([http://www.convergedigest.com/Bandwidth/newnetworksarticle.asp?ID=14365 April 2005])
- Yahoo Messenger: 19.1 Millionen im Mai 2002 ([http://news.com.com/2100-1023-923638.html])
Generelle Informationen
Die folgenden Tabellen enthalten generelle und technische Informationen der meisten Instant Messaging-Programme und Protokolle zur Kommunikation mit einem oder mehrerern Gesprächspartnern. Weitere Informationen finden Sie in den einzelnen Artikeln.
Netzwerk-Unterstützung
Informationen zu den Netzwerken, zu denen der Client eine Verbindung aufbauen kann.
Fußnote 1: Interoperabilität mit proprietären Protokollen kann durch serverseitige Gateways (sogenannte Transports) erreicht werden (siehe Jabber).
Betriebssystem-Unterstützung
Betriebssysteme, unter denen die Clients laufen (ohne Emulation).
Fußnote 2: Die Mac OS X Version muss selbst kompiliert werden und benötigt einen installierten X Server und GTK+.
Fußnote 3: Benötigt ein ANSI-kompatibles Terminal.
Funktionen
Information darüber, welche Funktionen die einzelnen Programme unterstützen.
Fußnote 4: Plugin-System, um die standardmäßigen Features zu erweitern oder neue hinzuzufügen (Client oder Protokoll).
Fußnote 5: Add-Ons werden in der Regel nicht vom Autoren vorgesehen und sind eigenständige Programmteile.
Fußnote 6: Transfer nur von Server zu Client, beispielsweise für Downloads von Demos und/oder Updates.
Fußnote 7: SSL-verschlüsselte Direktverbindung; kompatibel sind licq, mICQ und SIM.
Fußnote 8: Proprietär; nur zu sich selber kompatibel.
Fußnote 9: SSL und GnuPG (End-to-End-Verschlüsselung).
Weitere Konferenzmöglichkeiten
Informationen darüber, welche sonstigen Möglichkeiten der Kommunikation die Clienten unterstützen.
Protokolle
Informationen über die Netzwerkprotokolle, mit denen sich die Clients verbinden.
Weblinks
- [http://www.helpbytes.co.uk/messbeta6.php Helpbytes – Yahoo! Messenger Review]
- [http://www.heise.de/ct/01/15/100/ „Instant Messaging - flott und direkt kommunizieren“] Artikel der c't 15/2001
ja:インスタントメッセージ
ko:인스턴트 메신저
simple:Instant message
th:Instant messaging
zh-min-nan:Chek-sî thong-sìn
Joystick
Ein Joystick [] (v. engl. joy „Freude“ u. stick „Stock“) ist ein Eingabegerät für Computer.
Der Joystick ist dem Steuerknüppel eines Flugzeugs oder dem Gangschaltungshebel eines Autos nachempfunden und dient zur Bewegung von Spielelementen. Das kann die Steuerung eines Fahrzeugs oder Flugzeugs sein, die Bewegung einer Person oder die Positionierung eines Cursors auf dem Bildschirm. Zusätzlich gibt es eine oder mehrere Drucktasten ("Feuerknopf") am Joystick, häufig sind auch ein oder mehrere so genannte Schubregler vorhanden. Viele neuere Joysticks sind außerdem mit Force Feedback ("Rütteleffekt") ausgestattet, einer Funktion, die durch Vibrieren des Joystick beispielsweise holpriges Gelände simulieren kann. Viele neue Joysticks verfügen auch über einen "Coolie-Hat" oder "Ministick", ein kleinerer Steuerknüppel an der Spitze des Joysticks, der häufig dazu verwendet wird, im Spiel die Blickrichtung zu ändern.
Man unterscheidet analoge und digitale Joysticks:
- digital: Die Bewegung in acht Richtungen wird durch Schaltkontakte in den vier Hauptrichtungen gemessen. Dabei wird nur die Richtung übertragen, keine Stärke der Bewegung.
- analog: Der Auslenkungswinkel von x- und y-Achse wird gemessen. So erhält die Bewegung zusätzlich zur Richtung eine Intensität. Mance neuere Joysticks haben außerdem noch eine z-Achse (z.B. Drehen des Joysticks).
Analoge Joysticks wurden klassischerweise vor allem an PCs (Gameport) und Apple-Computern genutzt, bei den meisten anderen Firmen (Atari, Commodore, Schneider etc.) fanden sich digitale Joysticks. Die Gamepads vieler Spielkonsolen sind in ihrem inneren Aufbau und ihrer Funktion den Joysticks sehr ähnlich.
Eingesetzt werden Joysticks nicht nur zur Steuerung von Computer- und Videospielen, sondern auch als Sidestick in modernen Flugzeugen mit Fly-by-wire-Steuerung, zur Fernsteuerung von Waffen, Robotern und Baukränen und vielen anderen Anwendungen. Auch die Autos der Zukunft könnten anstatt des Lenkrads mittels Joysticks gelenkt werden. Es gibt bereits Prototypen dieser Autos. Ob sich diese Technik durchsetzen wird, kann heute noch nicht eingeschätzt werden.
Prototypen
Heimcomputer waren meist von Haus aus mit einem oder mehreren Anschlüssen für Joysticks ausgerüstet. Beim PC erfolgte der Anschluss des Joysticks über einen speziellen Gameport, inzwischen werden die meisten Joysticks über den flexibleren USB-Port angeschlossen.
Im Laufe der ersten Jahre des 21. Jahrhunderts verlor der Joystick bei der PC-Spielesteuerung zu Gunsten einer Steuerung durch Maus, Gamepad und Tastatur stark an Bedeutung. Allerdings erfreuen sich Joysticks immer noch bei Flugsimulationen großer Beliebtheit.
Literatur
- Winnie Forster, Stephan Freundorfer: Joysticks; Take 2 Interactive; 2004; ISBN 3000121838
Weblinks
Kategorie:Eingabegerät
Kategorie:Computerspiel-Fachbegriff
ja:ジョイスティック
SuSE
Suse Linux (SL) ist eine Linux-Distribution der SUSE LINUX GmbH (vormals: SUSE LINUX AG) aus Nürnberg, die wiederum zu Novell gehört.
Firmengeschichte
Im September 1992 gründeten Roland Dyroff, Burchard Steinbild, Hubert Mantel und Thomas Fehr die "Gesellschaft für Software und Systementwicklung mbH". Der Name S.u.S.E. stand dabei als Akronym für Software- und System-Entwicklung. Als Produkt wurde dabei eine Erweiterung der Linux-Distribution Slackware vertrieben. Die erste Version der eigenständigen Linux-Distribution S.u.S.E. Linux wurde 1996 unter der Versionsnummer 4.2 veröffentlicht. Die Versionsnummer ergab sich nach langer Diskussion: da man die Versionsnummer 1.1 ablehnte, lehnte man die Nummer lieber an die Zahl 42, der Antwort auf die Frage aller Fragen aus Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis an.
1997 eröffnete S.u.S.E. ein Büro in Oakland, Kalifornien, USA, das sich allerdings aufgrund der damaligen dünnen Rücklagen (3 Mio. Dollar) nicht lange halten konnte. Dollar
1998 zog der Hauptsitz von Fürth nach Nürnberg um im Dezember 1998 wurde der Firmenname von S.u.S.E. in SuSE geändert. Vom 25. November 2002 bis zum 9. Mai 2005 war Richard Seibt CEO von Suse und verließ nach einer Übergangszeit ohne Angabe von Gründen die Firma.
Im Laufe der Zeit von 1997 - 2001 eröffnete Suse dann insgesamt sechs nationale und fünf internationale (u.a. USA, Großbritannien) Niederlassungen.
Am 4. November 2003 gab Novell die Übernahme der SuSE LINUX AG zum Preis von 210 Millionen US-Dollar bekannt. Die Transaktion, durch die Novell wieder stärker auf dem Markt der Betriebssysteme Fuß fassen wollte, wurde am 13. Januar 2004 abgeschlossen und ging einher mit der Umfirmierung der SuSE LINUX AG in die Gesellschaftsform Suse Linux GmbH und Suse Linux Products GmbH. Gleichzeitig verließen mit der Übernahme mehrere Gründungsmitglieder (u.a. auch Hubert Mantel und Roland Dyroff) Novell.
Im August 2005 wurde mit dem Launch des Open-Suse-Community-Projekts begonnen die Weiterentwicklung von Suse Linux für externe Benutzer und Entwickler zu öffnen. Novell schlug damit einen ähnlichen Weg wie Redhat mit dem Fedora-Core-Projekt ein. Novells zukünftige Linux-Varianten werden dann mit Hilfe der Open-Suse-Community entwickelt.
Produktgeschichte
Für Privatkunden gab es von der Version 7.0 bis einschließlich zur Version 9.1 zwei Versionen von Suse Linux: Eine vom Programmumfang eingeschränkte - und damit billigere - Personal-Version und eine Professional-Version, der zusätzlich Server- und Entwicklungssoftware beilag. Bei der Version 9.1 war neu, dass diese aus einer Live-CD (ohne Installation lauffähige Testversion) und einer Installations-DVD sowie Handbüchern bestand. Auch war bei der Professional-Edition eine zweite DVD mit der Software für 64 Bit Systeme (Athlon64 und Intel 64-bit-CPUs) dabei. Software-technisch enthielt die Version als wesentliche Neuerungen neben dem neuen Kernel 2.6.4 auch KDE 3.2.1 (die Professional war um GNOME 2.4.2 erweitert).
Zur Veröffentlichung von Suse Linux 9.1 wurde im April 2004 das Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST unter die GPL gestellt. Außerdem wurden im Juni 2004 erstmals ISO-Images der Distribution zum Download angeboten.
Bei den Suse-Versionen 9.2 und 9.3 gab es die Live-CD in zwei Ausführungen: Neben der Version mit dem Desktop KDE gab es eine alternative CD mit GNOME, sowie eine Live-DVD mit GNOME und KDE.
Mit der Schaffung des openSUSE-Projekts wurde der Beta-Test von Suse Linux öffentlich gemacht, wodurch jeder Nutzer auch die Alpha- und Beta-Versionen von Suse Linux testen kann.
Produkte
Für Privatkunden und Entwickler ist die Suse-Linux-Version des openSUSE-Projekts gedacht, die entweder auf den Projektseiten heruntergeladen oder im Geschäft gekauft werden kann.
Zu den Produkten für Geschäftskunden zählen die Server-Familien mit dem Suse-Linux-Enterprise-Server (kurz SLES). Dieser wird derzeit in zwei Versionen gepflegt: Der ältere SLES 8 mit einem Linux 2.4 Kernel und der aktuelle SLES 9 mit einem 2.6 Kernel. Beide Varianten sind für mehrere Prozessorarchitekturen verfügbar, unter anderem Intel x86, AMD x86-64, IBM Power, IBM S/390 und zSeries, sowie Intel Itanium. Auf Basis der Enterprise-Server existieren weitere Business-Produkte, wie z. B. der Suse-Linux-Standard-Server 8 (kurz SLSS). Vom Suse-Linux-Enterprise-Server 9 sind Testversionen auf der Novell-Website verfügbar.
In der Desktop-Familie ist der Nachfolger des Suse-Linux-Desktop der Novell Linux Desktop (Kurz NLD). Als Anwendung im Groupware-Segment gibt es den Suse-Linux-Openexchange-Server. Linux-Lösungen werden durch die die Suse Framework Solutions angeboten. Vom Novell/SUSE-Webserver kann man über die Netzwerkinstallation Suse Linux herunterladen. Es ist zu erwarten, dass mit der Zeit alle Suse-Enterprise-Produkte in Novell umbenannt werden.
Besonderheiten der Distribution
Die größte Besonderheit der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das eine zentrale Schnittstelle für das gesamte System darstellt.
Ebenso findet sich dort Sax ("SuSE Advanced X.Org-Configurator"), das die Einrichtung der Grafikkarte, der Maus und der Tastatur vornimmt.
Suse Linux verwendet einen eigenen Kernel, der gegenüber dem "Standard"-Kernel deutlich um nicht offizielle, in den Standard-Kernel integrierte Treiber, Backports von fortgeschrittenen Treibern und Konzepte aus neueren Kernels erweitert wurde.
Bei der Desktop-Umgebung spezialisiert sich Suse auf keine bestimmte - Anwender müssen bei der Installation auswählen, ob sie KDE oder GNOME nutzen wollen. Auf den Installations-CDs, bzw. -DVDs werden aber auch Xfce und Fenstermanager wie FVWM mitgeliefert.
Rückblickend hatte sich Suse im Vergleich vor allen Dingen durch eine fortgeschrittene Unterstützung und Integration von ISDN-Karten, die gegenüber dem Standard-Kernel deutlich erweiterte Treiberauswahl, das sehr frühzeitige Integrieren des K Desktop Environments und einen großen Paketumfang wesentlich unterschieden.
Eine weitere Besonderheit stellte die Suse-Support-Datenbank und die Suse-Component-Database dar. Beide stellten umfangreiche Informationen und Hilfestellungen für die Installation und Konfiguration des Systems und der entsprechenden Hardware zur Verfügung. Dabei ist vor allen Dingen die Hardware-Datenbank auch von Nutzern anderer Distributionen rege genutzt worden.
Beide Mechanismen waren ebenfalls auf den Medien der Distribution enthalten und ergänzten so die Produkt-Dokumentation.
Siehe auch: Vergleich von Linux-Distributionen
SUSE-Zertifikate
Die Novell-Tochterfirma Suse bietet auf http://thecampus.de/Home/Certifications/Novell_und_Linux drei Zertifizierungen für ihre Distribution an:
- Certified Linux Professional (CLP)
- Certified Linux Engineer (CLE9) (ab Herbst 2005)
Diese Zertifikate sind Ergänzungen zum LPI. Novell hat jedoch angekündigt, diese Zertifikate ab 2005 durch Zertifikate der eigenen Systematik unter anderem Namen abzulösen.
Versionen
Weblinks
- [http://www.opensuse.org opensuse.org] Website des OpenSuSE Projekts (englisch)
- [http://www.novell.com/de-de/linux/suse/ novell.com/...] Website zu SUSE LINUX bei Novell
- [http://de.susewiki.org/ de.susewiki.org] SUSE-Wiki
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Kategorie:Linux-Distribution
Kategorie:Unternehmen (Nürnberg)
Kategorie:Fürth
ja:SUSE
Kategorie:ComputerzeitschriftKategorie:Computer
Kategorie:Fachzeitschrift 2004年中华民国总统大选第十一任中華民國總統、副總統選舉於2004年3月20日舉行。由尋求連任的陳水扁與呂秀蓮以不到3萬票的微弱多數當選。新當選的正、副總統已在2004年5月20日就任。這次的選舉結果中,兩組候選人的得票率仅相差千分之二,是歷年來最接近的,而且廢票高達33萬票,約為上一次總統大選選舉3倍,因此引起了泛藍支持者的抗議。另一總統候選人連戰表示要求立即查封所有票箱,以備驗票,並稱這次選舉“疑點重重”,是一場“不公平的選舉”。
詳細結果參見維基文庫:2004年中華民國總統大選詳細投票結果
2004年中華民國總統大選詳細投票結果
議題
經濟民生
2004年的大選,經濟問題和兩岸關係依然是 | | |